Studien konstatieren eine starke Diskrepanz zwischen der hochfrequenten
Nutzung digitaler Medienformate durch Schüler*innen und zugleich
nachweisbaren defizitären Digitalkompetenzen bei dieser
Nutzer*innengruppe (vgl. ICLIS 2018, zit. n. Frenzke-Shim 2020, S. 29).
Zur Kompensation dieses Ungleichgewichts kommt allen Unterrichtsfächern
eine besondere Verpflichtung zu. Der Deutschunterricht etwa kann die
Potenziale digitalen Lehren und Lernens für eine Erweiterung und
Unterstützung der bundesweit festgelegten Standards „Schreiben”, „Lesen -
mit Texten und Medien umgehen” und „Sprechen und Zuhören” nutzen. Das
Seminar will ausgehend von einer Definition mündlichen wie schriftlichen
Sprachhandelns beispielhaft und unter Berücksichtigung des aktuellen
Forschungsstands zeigen, wie dies gelingen kann. Das Seminar richtet
sich an alle Lehramtsstudierenden im Bereich „Regionale
Schule/Gymnasium”.
- Dozent/in: Julia von Dall´Armi