Wer das Neue Testament liest, tritt ein in eine fremde Welt: Das Leben Jesu und die Geschichte der frühen christlichen Gemeinden gehören in den Zusammenhang der mediterranen Kultur. Zahlreiche politische, geographisch-topographische oder sozialgeschichtliche Konstellationen klingen beiläufig an. Frühjüdische und hellenistische Religiosität prägen die Lebenswirklichkeit, in der das Christentum entsteht. Ziel der Vorlesung ist es, in diese fremde Welt einzuführen, Geschichte, Literatur und Religion im 1. Jh. kennenzulernen und deren Spuren in den Texten des Neuen Testamentes nachzugehen. Grundsätzlich aber behält diese Geschichte ihr eigenes Recht und lässt sich nicht einfach auf ihre neutestamentlichen Bezüge reduzieren. Auch davon soll in der Vorlesung die Rede sein.
- Dozent/in: Christfried Böttrich
- Dozent/in: Fanny Krüger