Das Proseminar beleuchtet das Verhältnis von Kirche und Staat in der DDR und fragt nach den Handlungsspielräumen christlichen Lebens im Sozialismus. Dabei richtet sich der Blick auf zentrale „Stell- und Spannungsfelder“ wie Jugendweihe und kirchliche Jugendarbeit, den Dienst an der Waffe bzw. den Wehr- und Bausoldatendienst, die Rolle der Kirche inmitten von Repressionen und Kontrolle sowie die Praxis des christlichen Lebens unter Bedingungen einer – aus staatlicher Sicht – „ideologisch fremden“ Religionsgemeinschaft.