
Leitfrage: Wie lassen sich Konflikte sprachlich beschreiben und analysieren, und was lässt sich daraus für Eskalation und Deeskalation, für Polarisierung und für die Konfrontation vor Publikum lernen?
Ziel. Sie lernen, Konflikt und Streit begrifflich zu unterscheiden, Verlauf und sprachliche Mittel eines Streits zu beschreiben, eigene Gesprächs- oder Online-Daten aufzubereiten und Turn für Turn zu analysieren, private, geschlichtete, öffentliche und digitale Konflikte zu vergleichen, zu beurteilen, ob ein Gesprächszug wirklich deeskaliert, und Ihre Analyse auf den Deutschunterricht zu übertragen.
Weg. Elf Sitzungen vom 13.10.2026 bis 05.01.2027 führen vom Begriff über Beginn, Mittel, Eskalation und Deeskalation eines Streits zu Online-Konflikt, Schlichtung, Unterricht und Konfrontation vor Publikum und zum Schluss zur Polarisierung. Die Methode (Sequenzanalyse und Transkription nach GAT 2) lernen Sie parallel in einem Modul in Moodle.
Abschluss. Studienkonferenz im Januar 2027: Jedes Tandem stellt zu einem Thema aus dem Themen- und Datenpool einen Grundlagentext vor und analysiert eigene Daten. Dazu kommt ein Thesenpapier, das jede Person allein abgibt. Die Einzelheiten besprechen wir im Semester.
Di 10–12 Uhr, SR 2.10 · Sebastian Zollner, Institut für deutsche Philologie
- Dozent/in: Sebastian Zollner