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Hier findet Ihr Informationen zu Unterrichtsentwürfen, Ideen und Seminarergebnisse unserer Fachdidaktik.
- Dozent/in: Julia Reinwarth
Das im Schulgesetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern verankerte Fach Philosophie bzw. Philosophieren mit Kindern ist Bestandteil beider Sekundarstufen. Dies bietet zum Teil die Möglichkeit, unterschiedliche und auf das Alter der Schülerinnen und Schüler angepasste Themenschwerpunkte zu setzen. Die didaktische Planung des Unterrichts für verschiedene Altersstufen bei gleichen Themenstellungen erfordert eine Reflexion der Methoden und Inhalte. Das Seminar widmet sich sowohl der Analyse verschiedener Schulbücher für den Philosophieunterricht hinsichtlich methodischer und didaktischer Schritte, als auch der Planung von eigenen Unterrichtskonzepten. Die Formulierung von Arbeitsaufträgen, die Möglichkeit und Notwendigkeit didaktischer Reduktion und die Planung einer Unterrichtseinheit, in die die einzelne Stunde eingebettet ist, sind im Zuge der Erarbeitung eigener Konzepte Thema des Seminars.
Das Seminar wird als Tandemseminar zum fachphilosophischen Seminar Ausgewählte Themen der Angewandten Ethik (Mi 14-16 Uhr) angeboten und gemeinsam mit Jürgen Müller geleitet. Auf Grundlage der Inhalte des Fachseminars sollen in diesem Seminar philosophische Auseinandersetzungen mit verschiedenen Fragen der angewandten Ethik für den schulischen Kontext geprüft und didaktisch erprobt werden. Die unmittelbare Umsetzung der im Seminar entstehenden Unterrichtskonzepte im schulischen wie universitären Rahmen wird angestrebt.
- Dozent/in: Tobias Gutmann
- Dozent/in: Anke Johannes
- Dozent/in: Maria-Friederike Schulze
- Dozent/in: Maria-Friederike Schulze
Grundbegriffe der Fremdsprachendidaktik Russisch
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- Dozent/in: Vira Makovska
- Dozent/in: Lena Hennecke
- Dozent/in: Joachim Köhler
- Dozent/in: Marisa Alena Holzapfel
- Dozent/in: Thies Henking
- Dozent/in: Marisa Alena Holzapfel
- Dozent/in: Katja Schönberg
- Dozent/in: Silke Bakenhus
- Dozent/in: Mirjam Herklotz
- Dozent/in: Julia von Dall´Armi
- Dozent/in: Désirée-Kathrin Gaebert-Rosendahl
- Dozent/in: Tobias Gnüchtel
- Dozent/in: Tobias Gnüchtel
Module: Introduction to Teaching English at Primary Schools
- Dozent/in: Christine Gardemann
- Dozent/in: Christine Gardemann
Mehrsprachigkeit als bleibendes Merkmal der deutschen Gesellschaft kann auf individueller und gesellschaftlicher Ebene betrachtet und untersucht werden. Auf individueller Ebene ergeben sich Fragen zum mehrsprachigen Erwerb, zum Verhältnis zwischen den Sprachen und zur praktischen Anwendung mehrerer Sprachen im Alltag. Auf gesellschaftlicher Ebene sind Fragen zur Verwendung und Akzeptanz von Sprachen in verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten relevant. Auf beiden Ebenen tauchen schließlich strukturelle Fragen zum Sprachkontakt und zur Veränderung von Sprachen durch Sprachkontakte auf. Die Untersuchung von Mehrsprachigkeit erfordert eine Integration verschiedener sprachwissenschaftlicher Perspektiven, darunter Sprachenpolitik, Soziolinguistik, Sprachdidaktik sowie Sprachkontaktforschung und Mehrsprachigkeitsforschung. Das Seminar ermöglicht eine umfassende Auseinandersetzung mit verschiedenen Aspekten der Mehrsprachigkeitsforschung im deutschsprachigen Raum.
- Dozent/in: Justyna Hryniewicz-Piechowska
- Dozent/in: Agnieszka Putzier
- Dozent/in: Julia von Dall´Armi

Besprechungsraum Prorektorin für Lehre, Digitale Lehre und Hochschuldidaktik
- Dozent/in: Dorthe Hartmann
- Dozent/in: Tobias Kampczyk
- Dozent/in: Jana Kiesendahl
- Dozent/in: Michael Schöner
Ein experimentelles Seminarkonzept
Die Kunstgeschichte steht an einem epistemologischen Wendepunkt. KI verspricht neuartige Zugänge zu visuellen Korpora; gleichzeitig stellt synthetische Bilderzeugung fundamentale Fragen an die Authentizität des kunsthistorischen Gegenstands. Dieses Spannungsfeld macht KI zu einem idealen Gegenstand experimenteller Hochschuldidaktik.
Das Seminar versteht sich als Experimentierraum, in dem traditionelle kunsthistorische Methoden mit digitalen Verfahren konfrontiert werden. Es orientiert sich an der „Digital Art History", die Digitalität als epistemisches Moment begreift (Drucker, 2013; Kohle, 2013), und berücksichtigt kritische Positionen zur Datafizierung kulturellen Erbes.
Seminarziele
Im Zentrum steht die Befähigung, KI-Systeme als ambivalente Forschungsinstrumente zu begreifen: weder als neutrale Werkzeuge noch als Bedrohung, sondern als soziotechnische Gefüge mit spezifischen Affordanzen und Limitationen. Methodisch verschränkt das Seminar Impulsreferate, Werkstattarbeit und kritische Diskussionen. Studierende sollen aktiv experimentieren – und dabei auch scheitern dürfen.
Vier thematische Einheiten
Einheit I: KI-gestützte Recherche
Studierende explorieren Tools wie Google Arts & Culture oder das Metropolitan Museum's Open Access-Archiv und reflektieren die Selektivität algorithmischer Kuratierung. Dabei wird deutlich, dass KI-Systeme durch ihre Trainingsdaten geprägt sind und spezifische blinde Flecken zeigen (McQuillan, 2022). Zugleich erproben sie Natural Language Processing für kunsthistorische Textkorpora – bei gleichzeitiger Notwendigkeit kritischer Quellenprüfung.
Einheit II: Algorithmische Mustererkennung
Convolutional Neural Networks detektieren formale Merkmale und können Ähnlichkeiten zwischen Werken ableiten (Elgammal et al., 2018). Studierende experimentieren: Kann ein Algorithmus die Hand Rembrandts von seiner Werkstatt unterscheiden?
Besonders relevant sind die Arbeiten von Peter Bell und Stephan Hoppe zur automatischen Klassifikation architektonischer Stile (Bell & Hoppe, 2020). Ihre „Visual Pattern Recognition" demonstriert Leistungsfähigkeit und Grenzen algorithmischer Formanalyse (Bell et al., 2022). Bell und Offert (2021) warnen vor unreflektiertem Technikoptimismus und fordern eine „kritische maschinelle Bildwissenschaft". Die Auseinandersetzung mit „explainable AI" sensibilisiert dafür, dass auch scheinbar neutrale Analysen interpretationsbedürftig bleiben.
Einheit III: Deep Fakes und synthetische Kunst
Generative Adversarial Networks (GANs) können täuschend echte Stilimitationen anfertigen. Das „Next Rembrandt"-Projekt (2016) markiert einen Paradigmenwechsel: Fälschungen entstehen durch algorithmische Stilsynthese (Rettberg, 2020). Wenn historische Fotografien manipuliert werden können, steht die Beweiskraft visueller Quellen zur Disposition (Chesney & Citron, 2019).
Studierende erproben selbst die Generierung synthetischer Bilder mit DALL-E oder Stable Diffusion. Diese Hands-on-Erfahrung vermittelt technisches Verständnis und ein Gefühl für die Eigenlogik dieser Systeme.
Einheit IV: Ethische Rahmungen
Zentral ist die Frage nach Bias: Trainingsdatensätze entstammen häufig westlich-hegemonialen Sammlungen und reproduzieren koloniale Wissenshierarchien (Noble, 2018; Benjamin, 2019). Zudem werden Nachhaltigkeitsfragen thematisiert – das Training großer KI-Modelle verbraucht erhebliche Energieressourcen (Crawford, 2021).
Studierende erarbeiten einen „Code of Conduct" für KI-gestützte Forschung. Die methodologischen Überlegungen von Hoppe et al. (2018) zur Integration digitaler Methoden bieten wertvolle Orientierung.
Prüfungsformat
Studierende erstellen ein „kritisches Projektdossier" mit drei Komponenten: Dokumentation eines KI-Experiments, methodologische Reflexion und ethische Positionierung.
Vorschläge für Referatsthemen
- Semantische Bildsuche im Vergleich: Google Arts & Culture, Europeana und ARTstor mit KI-Integration
- Stilometrie und Zuschreibungsforschung: Algorithmische Authentifizierung niederländischer Malerei
- Das „Next Rembrandt"-Projekt: Innovation und Provokation
- Distant Viewing in der Ikonographie: Quantitative Analyse religiöser Bildsujets
- Deep Fakes und historische Fotografie: Quellenkritik manipulierter NS-Bilder
- Algorithmischer Kolonialismus: Bias in KI-Trainingsdaten
- Copyright und KI-generierte Kunst: Aktuelle Rechtsprechung
- GANs und kreative Autorschaft: Philosophische Positionen
- Ökologische Kosten der KI: Energieverbrauch und Nachhaltigkeit
- Visual Pattern Recognition: Das Forschungsprojekt von Bell und Hoppe
- Dozent/in: Kilian Heck
- Dozent/in: Maybritt Adolphi
- Dozent/in: Sam Conrad
- Dozent/in: Anja Mitschke
- Dozent/in: Diana Raufelder
- Dozent/in: Sam Conrad
- Dozent/in: Diana Raufelder
- Dozent/in: Sam Conrad
- Dozent/in: Patrycja Lagner
- Dozent/in: Lisa-Marie Melzer
- Dozent/in: Anja Mitschke
- Dozent/in: Diana Raufelder
- Dozent/in: Jennifer Rödling
- Dozent/in: Susanne Walger

Interner Kurs des Kompetenzzentrums für Niederdeutschdidaktik für die Zusammenarbeit mit den Stud. Hilfskräften, zum Beispiel gemeinsamer Kalender, gemeinsame Bearbeitung von Listen, Stundenabrechnung etc.
- Dozent/in: Ulrike Stern

- Dozent/in: Silvia Meike Bartel
- Dozent/in: Anke Clausen
- Dozent/in: Lukas Haselhorst
- Dozent/in: Jana Kiesendahl

Kommunikation in Organisationen funktioniert nicht immer reibungslos. Neben der angemessenen
und effektiven Kommunikation auf der Inhaltsebene, verlangt die Zusammenarbeit in Teams auch
reflektierte und verantwortbare Kommunikation im Hinblick auf die Beziehungsebene. Die Bera-
tungs- und Kommunikationstrainingspraxis hat dies längst erkannt: Feedback-, Konflikt-, Teamkom-
munikation und -entwicklung bzw. allgemein die Kommunikationskultur in Organisationen sind
Trendthemen am Markt. Dabei begegnen wir oft seltsamen Heilsversprechen und fraglichen Metho-
den. Auf der anderen Seite sind (organisations)kommunikationswissenschaftlich fundierte Trainings
zu effektiver, aber auch wertschätzender und kooperativer Kommunikation möglich, die Inhalte und
Methoden evidenzbasiert wählen. Im Modul werden Sie ein theoretisch fundiertes Trainingskonzept
zu einem selbst gewählten Themenbereich der Kommunikationskultur in Organisationen erarbeiten.
Lernziele des Moduls: Sie können (problematische) organisationsinterne Kommunikationspraktiken
theoretisch fundiert reflektieren, aus Sicht der gesprächsrhetorischen Kommunikation Handlungs-
empfehlungen ableiten und Trainings- bzw. Beratungsangebote für die Entwicklung von Kommuni-
kationsfähigkeiten in Organisationen machen.
Das Modul besteht aus drei Lehrveranstaltungen, die alle besucht werden müssen. Zusammen ad-
ressieren sie die zur Lernzielerreichung notwendigen Fähigkeiten und setzen dabei jeweils unter-
schiedliche Schwerpunkte:
In Seminar „Gesprächsrhetorische Grundlagen und Spezifika organisationsinterner Kommunikation“
lernen Sie das Feld der Gesprächsrhetorik sowie seine Anwendungskontexte im Rahmen der inter-
nen Organisationskommunikation kennen. In Gruppen werden wir jeweils unterschiedliche konkrete
kommunikationspraktische Herausforderungen in Organisationen fokussieren und unter die ge-
sprächsrhetorische Lupe nehmen. Theoretisch fundiert sollen dann zielgruppenspezifisch Trainings-
konzepte entwickelt werden, die die jeweilige Herausforderung bearbeiten und Lösungen für Orga-
nisationsmitglieder bereitstellen.
In der Übung „Methodik und Didaktik der Konzeption von Trainingseinheiten“ werden dazu anwen-
dungsorientiert (am eigenen Fallbeispiel) die Grundlagen der Konzeption von Kommunikationstrai-
nings erprobt. Sie pitchen die eigene Idee, erstellen einen Ankündigungsflyer zum Workshop (Grob-
konzept) und erarbeiten schließlich einen Ablaufplan, der das Feinkonzept beinhaltet und die Grund-
lage für eine Durchführung in der Praxis bildet. Durch kriteriengeleitete gemeinsame Reflexion und
Peer-Feedback der Ideen erfahren Sie so die Grundlagen effektiver methodisch-didaktischer Trai-
ningskonzeptionen.
In der Übung „Körper–Stimme–Haltung. Wirkungspotentiale für Trainer*innen“ (A. Müller) stehen Atem, Stimme
und Körperarbeit als wesentliche Trainer*innenkompetenzen im Fokus. Auch hier liegt der Schwer-
punkt auf Hörverständlichkeit und Sprechpraxis, wobei Sie die Gelegenheit bekommen, Ihre eigenen
rhetorisch-kommunikativen sowie analytischen Fähigkeiten zu schulen.
- Dozent/in: Henriette Mehlan
- Dozent/in: Rebecca Zabel
- Dozent/in: Rebecca Zabel
In der Lernwerkstatt können Studierende mit Hilfe von Lern- und Lehrmaterialien und verschiedener technischer (auch digitaler) Geräte ihre Unterrichtsvorbereitungen z.B. für die Schulpraktischen Studien (SPÜ) durchführen. Dafür stehen ihnen in der Vorlesungszeit zudem studentische Tutor*innen zur Verfügung.
Die digitale Lernwerkstatt bei Moodle reicht über die Öffnungszeiten hinaus und beinhaltet neben einer Übersicht über die Lern- und Lernmaterialien weitere Informationen und Hilfe zu Projekten der Fachdidaktik, den SPÜs und Schulpraktika.
- Dozent/in: Margitta Kuty
- Dozent/in: Emily McGregor
- Dozent/in: Anni Müller
- Dozent/in: Michael Schmidt
- Dozent/in: Sebastian Trinka
- Dozent/in: Niklas Washausen
- Dozent/in: Tobias Gnüchtel